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Natur der Schorfheide

Eine Region taut auf - Eiszeitgeologie hautnah

In Anlehnung an die Definition der UNESCO ist ein Geopark eine geschützte Region, die Phänomene spezieller geologischer Signifikanz, Seltenheit oder Schönheit enthält. Diese Phänomene sind repräsentativ für die geologische Geschichte der Region und der Vorgänge, die zu ihrer Entstehung führten.

Im Wesentlichen beinhaltet diese Definition drei Säulen, auf welche sich ein Geopark aufbaut. Diese sind der Erhalt der Geopotentiale, durch den Schutz und die Pflege des umfangreichen geologischen Erbes, die Stärkung der regionalen Entwicklung, als Anreize für die Erhöhung der Wertschöpfung und der Wirtschaftsentwicklung in der Region und der Geotourismus mit der Umweltbildung.

Die Vielfalt der geologischen Sehenswürdigkeiten im Nationalen GeoPark Eiszeitland am Oderrand mit eiszeitlichen Erlebnis- und Lehrpfaden, Findlingsskulpturen, Aussichtspunkten, aktiven und stillgelegten Tagebauen und Umweltbildungseinrichtungen vermitteln den Besuchern aller Altersstufen faszinierendes Wissen über die Struktur und Zusammensetzung der Erde sowie über Jahrmillionen regionaler Geschichte.

Der Schutz, Erhalt und die Pflege sensibler Ökosysteme sind ein immer stärker wachsender Gedanke im Tourismus. 2006 verlieh die GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung dem Projekt und seinen Begründern, zu denen sowohl Kommunen als auch private Akteure gehören, das Prädikat „Nationaler GeoPark Deutschlands“. Initiatoren der Entstehung des Geoparks sind das Amt Joachimsthal (Schorfheide), die IAT (Interkommunale Arbeitsgemeinschaft für Tourismus) und die Gesellschaft zur Erforschung und Förderung der Märkischen Eiszeitstraße e.V.
Dem Gedanken folgend, dass derjenige, der die faszinierende Welt der Geologie kennen lernen und verstehen will, sie auch bewusst erleben muss und dass die Naturschätze dieser Landschaft für die Bewohner der Region und ihre Besucher noch erlebbarer zu gestalten sind, ist der Geopark Eiszeitland am Oderrand entstanden. In diesem Geopark finden wir die Zeugen der Erdentwicklung und das Wirken der dort lebenden Menschen.

Im Dezember 2005 übernahm der europäische Regionale Förderverein e.V. die Trägerschaft des Geoparks Eiszeitland am Oderrand. Bereits vorher hatte sich der Verein aktiv in die Bemühungen um den Geopark eingebracht.

Im Jahr 2010 ist der Geopark Eiszeitland am Oderrand als einer von 365 Orten beim Wettbewerb „Deutschland Land der Ideen“ ausgezeichnet worden. Die Jury ehrte damit das Engagement der Kommunen, privaten Akteure und des Trägers, mit welchem sie die Region zu einem touristischen Anziehungspunkt entwickelt haben und weiterentwickeln werden.

Anschrift:
Projektbüro Geopark Eiszeitland am Oderrand
Joachimsplatz 1-3
16247 Joachimsthal

Kontakt:
Tel.: 033361 64638
Fax: 033361 64639
E-Mail: projektbuero-geopark@t-online.de
www.eiszeitland-am-oderrand.de

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